Der FDP-Kreisverband Ingolstadt trauert um seine Ehrenvorsitzende Sigrid Michaelis
8. März 2019

Die Erfahrung massiver Unfreiheit machte sie mit ihrem Mann zu überzeugten Verfechtern liberaler Werte und Selbstbestimmtheit. Mit ihrem Engagement positionierten sich die Liberalen Demokraten in Ingolstadt.
Lange Jahre war Sigrid Michaelis das Gesicht liberalen Lebens in der Stadt. 1978 – 1996 setzte sie sich im Stadtrat für die Bürger ein. An der Schaffung der Bürgerhilfe und der Gleichstellungsstelle hatte sie maßgeblichen Anteil.
Auch nach ihrer aktiven Zeit waren ihre Lebensklugheit und ihre politische Erfahrung stets wertvolle Ratgeber. Wir werden eine liebenswerte, humorvolle, kämpferische und gescheite Persönlichkeit vermissen.
Der FDP-Kreisverband Ingolstadt wählt einen neuen Vorsitzenden
20. März 2019
Bei vollem Haus mit über 30 Besuchern wurde Jakob Schäuble als neuer Vorsitzender gewählt. Sein Vorgänger Karl Ettinger wird in Zukunft als Stellvertreter und Stadtrat weiter in vorderster Front aktiv sein. Als weitere Stellvertreterin wurde Sylvia Bird gewählt.
Komplettiert wird das Team durch Stefan Hurler, Reinhold Straub, Theresa Ley, Harry Heckl, Claudia Richarz-Götz, Fritz Hartmann und Matthias Fuchs. Ein großartiges Team für die anstehenden großen Aufgaben und Kommunalwahl!
Pressemeldung der FDP zum Thema Donauquerung
24. Juni 2019
Im Streit um die Auseinandersetzung um eine vierte Donauquerung legt die Ingolstädter FDP nun nach und verlangt einen Grundsatzbeschluss des Stadtrates zum Bau des dringend notwendigen Verkehrsweges.
„Es ist erfreulich, dass die CSU nach Aussagen wie „Eine vierte Donauquerung ist eine Schnapsidee“ oder einer Forderung nach einer Untertunnelung der westlichen Ringstrasse nun ebenfalls die Sinnhaftigkeit einer vierten Donauquerung erkennt und entsprechende Signale sendet“ freut sich Stadtrat Karl Ettinger, der einen entsprechenden Antrag zu einem Grundsatzbeschluss in der nächsten Stadtratssitzung einbringen wird.
„Die vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die täglich im Stau zur Arbeit stehen müssen, werden davon am meisten profitieren. Egal, ob sie mit dem PKW oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen. Ich wohne in Spitalhof, da kann ich mir die Misere täglich anschauen.“ so der FDP-Vorsitzende Jakob Schäuble. Und weiter: „Ingolstadt muss endlich aufhören in der Verkehrsplanung erst bei massiven Problemen zu handeln, die vierte Querung bräuchte es schon seit Jahren. Wenigstens sorgt der Wahlkampf jetzt für Vernunft. Die Donauquerung kann aber nur ein erster Schritt sein, es braucht jetzt ein Verkehrskonzept für die Region 10 in 2050.“
„Umweltschutz ist das nicht, wenn sich Auto an Auto auf der Haunwöhrer Strasse aneinander reihen. Und eine Querung kann so gebaut werden, dass es den Auwald kaum beeinträchtigt. Die traditionell arbeitnehmernahen Parteien lassen die Leute im Stich, die täglich im Stau stehen müssen, um zur Arbeit gelangen.“ Ergänzt Sylvia Bird, die stellvertretende Vorsitzende.
Pressemeldung der FDP zu den aktuellen Entwicklungen bei den Kammerspielen/UDI
28. Juni 2019
Die missglückte Mißlbeck‘sche Donauphilharmonie
Es ist Wahlkampf, das ist sicher. Anders lässt sich nicht erklären, dass Bürgermeister Sepp Mißlbeck die Wahlkampfinteressen von sich und der UDI vor die Interessen der Bürger und der Stadt stellt.
Von gemeinsamem Vorgehen schwadronieren, dann aber einen Prozess mehrfach torpedieren, der die Bürgerbeteiligung ernst genommen hat. Das ist Wasser predigen und Wein trinken. Die UDI ignoriert hier völlig den gemeinsam vom Stadtrat gegebenen Kostenrahmen. Das fördert den Verdruss an der Politik und ist am Ende purer Populismus. Peter Bachschuster ist ein sehr renommierter Architekt, jeder hätte sich gefreut, wenn er an dem Wettbewerb teilgenommen hätte. Jetzt politisch nachzusetzten ist leider kein guter Stil. Zudem bleibt zu konstatieren: Wir benötigen Kammerspiele und keine gigantischen Prestigeprojekte deren Finanzierung in den Sternen steht. Zustimmen lässt sich mit vollem Herzen bei der Frage wie wir die Donau besser einbinden. Wir sind der Meinung, dass der Zugang zur Donau geschaffen und nicht verbaut werden sollte. Der Siegerentwurf der Kammerspiele lässt Platz für die Gestaltung der Donau, fasst den Theaterplatz und bildet ein Kulturareal. Er baut eine Beziehung zum Hämerbau auf und deckt die Bedürfnisse des Theaters sehr gut ab.
Das Mißlbeck’sche Torpedo ist komplett destruktiv. Die UDI stellt einen Antrag, der den Abbruch des Ausschreibungsverfahrens impliziert. Sollte dies tatsächlich passieren, so verzögert sich der Bau der Kammerspiele und Ersatzspielstätten in unverantwortlicher Weise. Es wird eine Diskussion über einen kaum zu finanzierenden Bau gestartet, der sich in einem neuen Wettbewerb auch erst behaupten müsste. Zu guter Letzt: Der ständige Vergleich mit dem Vergleich mit dem Neubau des Klinikums hinkt, da keine Erweiterungsfläche benötigt wird. Es handelt sich nicht um ein organisch wachsendes Gebilde mit tausenden Mitarbeitern, es geht um die Kammerspiele des Theaters in Ingolstadt.
Jakob Schäuble und Karl Ettinger
Pressemeldung der FDP zu Bienenhaltestellen für Ingolstadt
15. Juli 2019
Bienenhaltestellen für Ingolstadt
Die FDP Ingolstadt mit dem Stadtrat Karl Ettinger stellt den Antrag die Bushäuschen mit begrünten Dächern nach dem Vorbild in Utrecht auszustatten.
Der Kreisvorsitzende Jakob Schäuble dazu: „Die Begrünung fördert die Biodiversität und die Luftqualität auch im urbanen Raum.“ Der Stadtrat hat im vergangenen Jahr eine Begrünungs- und Gestaltungssatzung verabschiedet, die Bauherrn größerer Bauvorhaben Regeln auferlegt, um die Bodenversiegelung und großflächige Verkiesung in Grenzen zu halten. Stadtrat Karl Ettinger: „Wir sollten diese Maßstäbe auch an uns als Stadt anlegen und diese Flächen entsprechend nutzen.“ Utrecht hat dies erfolgreich vorgemacht und 316 Wartehäuschen begrünt. Weitere Städte prüfen die Umstellung, so zum Beispiel Münster und Düsseldorf.
Weitere Informationen sind unter diesen beiden Links zu finden:
https://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Feldexperimente-auf-Beton;art599,4146047
Jakob Schäuble und Karl Ettinger